Tipps für Austauschstudierende

8 Tipps

1) Früh genug mit der Planung anfangen

Ein Auslandssemester braucht mehr Vorbereitung, als man zunächst denkt. Bewerbungen, Sprachtests, Empfehlungsschreiben, Reisepass, Visum, generell Ämter (viel Zeit!!), Versicherungen, Kurswahl (sehr viel Zeit!!) und verschiedene Formulare können sich über mehrere Monate ziehen. Mein Tipp = Lieber zu früh anfangen als zu spät.

2) Alle wichtigen Dokumente gut organisieren

Im Laufe der Vorbereitung sammeln sich erstaunlich viele Unterlagen an. Legt euch am besten einen digitalen Ordner und zusätzlich einen Ordner für wichtige Ausdrucke an. Dort gehören zum Beispiel Reisepass, Visum, I-20, Versicherungsnachweise, Zusagen, Versicherungen, Flugunterlagen und wichtige Kontaktdaten hinein.

3) Fristen sofort notieren

Viele Bewerbungen und Dokumente haben feste Deadlines. Sobald ihr eine wichtige Frist bekommt, solltet ihr sie direkt in euren Kalender eintragen. So verliert ihr zwischen Universität, Arbeit, Visum, Stipendium und Reiseplanung nicht den Überblick.

4) Kurse nicht nur nach dem Titel auswählen

Schaut bei der Kurswahl genauer hin. Was sind die Inhalte? Wie hoch ist der Arbeitsaufwand? Passt der Kurs zu eurem Studium und kann er eventuell anerkannt werden? Ein Auslandssemester ist auch eine gute Gelegenheit, etwas Neues auszuprobieren, das im normalen Studienplan keinen Platz hätte. Traut euch und sucht eine Sache heraus, die ihr zu Hause nicht machen würdet.

5) Ein finanzielles Polster einplanen

Auch wenn vieles vorher kalkuliert ist, entstehen fast immer zusätzliche Kosten. Gebühren, Fahrten, Einkäufe für das Zimmer, Lebensmittel, Ausflüge oder spontane Reisen können schnell mehr kosten als gedacht. Deshalb lieber etwas mehr Budget einplanen und nicht jeden Euro bereits vor der Abreise verplanen. Auch Dinge wie das Visum (500$) oder Kautionen für das Apartment (200$) können zusätzliche finanzielle Belastungen sein.

6) Nicht versuchen, alles vorher zu kontrollieren

Natürlich ist gute Vorbereitung wichtig. Trotzdem wird einiges anders laufen als erwartet. Neue Abläufe, ein anderes System oder spontane Änderungen gehören dazu. Mein Tipp = So viel wie nötig planen, aber trotzdem flexibel bleiben. Einen kühlen Kopf bewahren. Und ansonsten lieber eine Mail und Frage mehr stellen, als eine zu wenig. Textet eure Ansprechpartner ruhig zu, sie helfen euch gerne! ((Ich habe teilweise am Tag 3-4 Mails mit meiner Ansprechperson geschrieben über 4 Monate Vorbereitungen hinweg.))

7) Aktiv auf andere Menschen zugehen

Gerade am Anfang kennt man niemanden und vieles fühlt sich noch fremd an. Deshalb lohnt es sich, bei Veranstaltungen mitzumachen, Clubs auszuprobieren oder einfach Gespräche mit anderen Studierenden zu beginnen. Wer nur auf seinem Zimmer bleibt, verpasst wahrscheinlich einen großen Teil des eigentlichen Erlebnisses.

8) Die Zeit wirklich nutzen

Ein Semester klingt zunächst lang, vergeht aber wahrscheinlich schneller, als man denkt. Deshalb möchte ich versuchen, nicht nur meine Kurse zu besuchen, sondern auch Campusleben, Ausflüge, Reisen und spontane Möglichkeiten mitzunehmen.